Fashion Week: Modemetropolen als Trendsetter

Mit Berühmtheiten werben

Zweimal im Jahr zeigen Jungdesigner und alte Hasen ihre modischen Trends in Mailand, London, Paris und New York. Von Januar bis April werden die Herbst- und Winterkollektionen vorgestellt. Zwischen September und November folgen dann die Looks für Frühjahr und Sommer. Für die Modehäuser sind die Veranstaltungen eine groߟe Marketingkampagne. Weltweit berichten die Medien aus Funk und Presse über die Kreationen. Insgesamt über 100 Modewochen gehen jedes Jahr über die Bühne.

Junge Models wie Steffi Giesinger laufen auf den Fashion Weeks für kleine Gagen. (Bild: Mercedes Benz Fashion)
Junge Models wie Steffi Giesinger laufen auf den Fashion Weeks für kleine Gagen. (Bild: Mercedes Benz Fashion)

Eine kreative Bühnendeko oder passende Musik reicht im 21. Jahrhundert kaum noch aus, um in den renommierten Modezeitschriften zu erscheinen. Designer wie Karl Lagerfeld oder Marc Jacobs, sind selbst eigene Marken. Doch das genügt nicht. Viel wichtiger scheint es zu sein, wer sich vor dem Laufsteg in den Designs der Künstler zeigt: Topmodels, Schauspielerinnen oder Musiker werden werbewirksam in der Frönen Row platziert. Für ihren Auftritt lassen sie sich bezahlen: Vier- bis fünfstellige Summen springen dabei heraus schicke Designer Kleider inklusive.

Die Big Four

Mailand, Paris, New York und London gelten als die vier grienen Veranstaltungen unter den Fashion Weeks. Europa war für die Modewelt immer das Aushängeschilds wenn es um aktuelle Trends ging. Dies änderte Eleanor Lambert 1943: Sie wollte amerikanische Designs weltweit bekannt machen. Mit Erfolg. Vor allem urbane und frische Kombinationen stehen im Big Apple auf dem Programm.

Bis in die 1960er Jahre galt Florenz als Modemekka. Danach setzte sich Mailand als Austragungsort für Fashionshows durch. Die Stadt der Luxusmode in der Lombardei ist besonders für Herrenmode bekannt. Neben Haute Couture in Paris und ausgefallenen Modellen in London werden weltweit alle Stilrichtungen bedient. Um mit den Shows eine größtmögliche Präsenz zu erzielen, investieren Modekonzerne viel Geld, wie die unten stehende Infografik beweist.

Kostenlos arbeiten für die groߟe Modelkarriere

Ein Job auf einer der Fashion Weeks verspricht eine Traumkarriere. In den meisten Fällen erhalten die Testimonials neben kurzzeitigem Ruhm, niedrige Gagen oder Kleider. Die Hoffnung an besser bezahlte Folgeaufträge zu kommen, veranlasst die meisten jungen Gesichter dazu, manchmal sogar ohne Bezahlung über den Laufsteg zu schreiten. Etwa 100 Euro gibt es mit etwas Glück für einen Auftritt. Etablierte Models können da schon mehr Geld für ihre Präsenz aushandeln zwischen 400 und 1200 Euro erhalten die Schönheiten für einen Abend. Bis Newcomer auf einer finanziellen Stufe mit den Topmodels stehen, brauchen sie im Modezirkus neben viel Gucken Durchhaltevermögen.

Die niedrigen Gagen haben auch etwas mit den Ausgaben für eine Modenschau zu tun: Designer müssen neben der Raummiete, ihre Angestellten und Stylisten bezahlen. Eine zweistündige Show auf der Berliner Fashion Week im Zelt vor dem Brandenburger Tor kostet rund 20.000 Euro. Eine Show der Böig Foren rangiert ebenfalls im vierstelligen Bereich.

Termine Fashion Week Herbst und Winter 2015/16

Januar: Berlin (19.01 – 21.01.2015)

Paris – Men’s (21.01 – 25.01.2015)

Paris – Haute Couture (25.01 – 30.01.2015)

Februar: New York: (12.02 – 19.02.2015)

London: (20.02 – 24.02.2015)

Mailand (25.02 – 3.03.2015)

M?rz: Paris – Ready to Wear (3.03 – 11.03.2015)

Infografik Fashion Week
Die Fashion Weeks samt wichtiger Statistiken in der Übersicht (Bild: Vouchercloud)

4 Gedanken zu „Fashion Week: Modemetropolen als Trendsetter“

  1. Liebe „Eisb?r Media GmbH“,
    ihr habt aber schon mitbekommen, dass GNTM wieder l?uft?! So langsam wird es einfach nur albern mit diesem Blog. Wochenr?ckblicke, Jahresr?ckblicke, irgendwelche egalen Artikel ?ber Fashion Weeks – aber dann den Beginn der neuen Staffel verschlafen. Wenn das so weiter geht, wird bald auch noch das letzte bisschen Traffic an Gewohnheitsusern, die ihr vom fr?heren Betreiber „geerbt“ habt, versiegen und dann war es das. Und so schwierig w?re es nun echt nicht gewesen, das zu vermeiden. Keiner erwartet hier Pulitzer-Preis-verd?chtige Artikel – ein paar Gedanken zur jeweils aktuellen Folge, die *zeitnah* ver?ffentlicht werden, h?tten ja locker ausgereicht; am interessantesten sind ohnehin nicht die Artikel, sondern die Diskussionen mit den anderen Nutzern. In Zukunft bitte besser ?berlegen, ob man ?berhaupt verstanden hat, was der Grundgedanke eines bestimmten Blogs ist, bevor man ihn ?bernimmt. Auf eurer Internetseite schreibt ihr „Bei allen Projekten stehen neben redaktionellen Inhalten vor allem Interaktivit?t und Nutzer-generierter Content im Vordergrund.“ Da klaffen Wunsch und Realit?t doch ziemlich weit auseinander.

    1. Liebe Julia,

      ja, wir haben tats?chlich den Start verpennt. Aber ich kann Dir pers?nlich versprechen, dass sich das ab sofort ?ndern wird. Noch heute Abend folgt die R?ckschau auf die erste Episode. Und bereits morgen Abend werden wir gemeinsam mit Euch die aktuelle Folge auf Facebook begleiten und rasend schnell einen neuen Artikel ver?ffentlichen.

      Bitte entschuldige das Vers?umnis. Ich hoffe, dass Du trotzdem mit diskutieren wirst und bei GNTM-Blog am Ball bleibst. Wir bleiben es auch.

      Gru?,

      Kevin

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