Eiszeit bei Germany’s Next Topmodel

Exportschlager aus Österreich macht Stimmung auf dem Catwalk

In dieser Woche wartet Heidi gleich mit mehreren Überraschungen auf: Der Elimination-Walk findet diesmal nicht erst am Ende, sondern gleich am Anfang der Show statt. Außerdem werden die ersten Fotos für die Setcard geshootet und vier Kandidatinnen dürfen um den ersten Kundenauftrag kämpfen. Gastjuror und Fotograf ist in dieser Folge kein Geringerer als der Österreicher Christian Anwander, der Heidi im letzten Jahr nicht nur in der Finalshow vertreten durfte, sondern auch für seine besonders strengen und kritischen Kommentare bekannt ist. Und damit der Walk nicht zu einfach für die „Girls“ ist, wird er kurzerhand mit Eis und Schnee überzogen.

Wer zuletzt lacht…

Kurz vor dem Walk steht Soulin mal wieder im Fokus ihrer Mitstreiterinnen. Selbstbewusst und siegessicher übt sie ein letztes Mal ihren Walk vor dem Spiegel und gibt nebenbei noch gutgemeinte, aber ungefragte Ratschläge an ihre Kolleginnen. „Natürlich helfe ich den anderen, wenn sie mich danach fragen. Das ist für mich selbstverständlich,“ erklärt die 20-jährige. Das stößt mal wieder bei ihrer Intimfeindin Linda negativ auf und sie ätzt hinter vorgehaltener Hand in gewohnter Gossenmanier. Romina ist diesmal die erste auf dem Catwalk und meistert trotz aufsteigender Nervosität und steigendem Konkurrenzdruck ihren Auftritt perfekt und überzeugt die Jury. Auch Elisa, Romy und Yasmin bekommen positive Kritik und überzeugen durch ihre gute Haltung, Spannung und ihr Körpergefühl. Die ehrgeizige Soulin motiviert sich vor dem Walk am liebsten selber „Ich hab’s voll drauf. Heidi liebt meinen Walk.“ Darauf hat Linda nur gewartet und lästert mal wieder lautstark über ihre Kontrahentin ab: „Jeder Höhenflug geht mal zu Ende.“ Ihr eigener Höhenflug endet dann auch ziemlich schnell. Denn auf dem Catwalk landet Linda direkt auf ihrem Po.

Tränenreiches Casting mit eisigen Folgen

Um Personality ging es im ersten Casting, an dem vier der Mädchen teilnehmen durften. Unter dem Motto „Diversity“ sollten sie in einem 30 Sekunden langen Video ihre persönliche Botschaft möglichst authentisch vermitteln. Antreten durften Soulin, Romina, Dascha und Liliana, die sich vor dem Shooting ein persönliches Statement aussuchen und dieses anschließend im Video vermitteln sollten. Romina überzeugte den Kunden zunächst mit einem peppigen, selbstbewussten und gut strukturierten Dreh, konnte aber den tränenreichen und emotionalen Auftritt von Soulin nicht toppen. Genau diese Tränen sorgten in der Model-WG erneut für scharfe Kritik an der 20-jährigen. Diesmal war es jedoch Chanel, die gegen die gebürtige Syrerin ihr Gift verschoss: „Ach so, es ging darum, wer die spannendste Geschichte hatte. Ist ja klar, dass sie sich dann für Soulin entschieden haben.“ Das wollte die genannte aber so nicht stehen lassen: „Ich habe diesen Job nicht bekommen, weil ich geweint habe.“ In einem klärenden Gespräch wurde jedoch schnell klar: Soulin, Linda und Chanel werden in dieser Staffel keine Freunde mehr.

Setcard-Shooting mit fragwürdigem Ausgang

Heidi legte die Messlatte des Shootings gleich ganz hoch: „Diese Bilder gehen um die ganze Welt,“ heizt sie die Mädchen gleich zu Anfang an. Ein hautfarbener Look sollte den Fokus auf die Ausstrahlung und das Gesicht der Mädchen setzen. Wie nicht anders zu erwarten, überzeugte Soulin die Jury in null komme nichts und qualifizierte sich sofort für die nächste Runde. Von der Couch im Modelloft aus konnte sie dabei zusehen, wie sich auch Ashley, Ana, Alysha, Romy, Luca und Dascha durch ihre Performance direkt in die nächste Runde posieren konnten. Weniger gut kamen Jasmine, Chanel, Liliana und Miriam bei Heidi und Christian weg. Obwohl der Starfotograf von Chanels Narben begeistert war, weil das sonst kein anderes Mädchen vorzuweisen habe, fand er das Shooting mit ihr lustlos und ohne jegliche Persönlichkeit. Auch Liliana wirkte einmal mehr wie ein eingeschüchtertes Reh als wie ein zukünftiges Supermodel. Jasmine war sich nach einem miserablen Catwalk, der sowohl Heidi als auch Christian mit einem belustigten Lachen quittierten, sicher, dass sie diesmal kein Foto erhalten würde. Am Ende war es jedoch die erfahrene Miriam, die von Heidi nach Hause geschickt wurde. Obwohl sie bereits mehrere Modeljobs hatte und bei der Wahl zur Miss Universe mitwirkte, waren sich die Modelmama und der Starfotograf einig: „Dir fehlt Persönlichkeit, bei dir wirkt alles viel zu gewollt, du post zu viel, das ist nicht authentisch.“ Nicht nur ihre Mitstreiterinnen waren von dieser Entscheidung völlig überrascht. Nach einer mehrfach enttäuschenden Performance von Liliana, einem wirklich miserablen Walk von Jasmine und einer eher mäßigen Leistung von Linda, scheint diese Entscheidung kaum nachvollziehbar. Aber wie Miriam am Ende tapfer bestätigt: „In dieser Show sitzt Heidi am Hebel und entscheidet. Und diese Entscheidung werde ich akzeptieren.“

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.