Fotopanne und vorschneller Rauswurf

Die zweite Folge der neuen Staffel Germany’s Next Top Model sorgte sogleich für Furore. Neben einem peinlichen Retuschierfehler bei einem der Coverfotos zur 16. Staffel wurde in den sozialen Medien vor allem der unfreundliche und vorschnelle Rauswurf der gehörlosen Maria heiß diskutiert.

Dabei rückte die Gastjurorin und Top-Designerin Marina Hoermanseder in den Fokus der Kritik. Zum Hintergrund: Vor dem finalen und entscheidenden Catwalk fragte Maria die Designerin, ob ihr Oberteil richtig säße, da sie das Gefühl habe, ihre Brüste würden darin zu sehr zu sehen sein. Die Frage war aus Sicht der Zuschauer berechtigt und höflich gestellt. Bei der Designerin selbst kam das jedoch ganz anders an. „Als Model muss man schon das anziehen, was einem zugeteilt wird“, so Hoermanseder und fügt später hinzu: „Ganz egal, was sie anhaben, ganz egal, wie sie geschminkt sind, ob ihnen das gefällt oder nicht: Sie müssen ausstrahlen, dass sie Powerfrauen sind und sie nichts aus der Ruhe bringen kann.“ Daraufhin brach auf Twitter ein regelrechter Shitstorm über die 35-jährige nieder. Von uncool bis total unsympathisch wurde sie betitelt und es kam die Frage auf, ob Kandidatinnen, die bei GNTM zu viele Fragen stellen, grundsätzlich nicht gerne gesehen sind. Ein weiterer Verdacht, der geäußert wurde war, dass Heidi und ihrem Team es bereits in Folge zwei zu viel wurde, einen extra Gehörlosenübersetzer für Maria im Schlepptau zu haben. „Alles falsch“ dementieren Heidi und Hoermanseder. „Marias Kritik an meinem Outfit hatte nichts mit ihrem Ausscheiden zu tun“, heißt es in einem Interview. „Die finale Entscheidung liegt immer bei Heidi – sie ist der Boss“, so die Österreicherin. Auch Heidi begründet das Ausscheiden der 21-jährigen Maria nicht ausschließlich mit ihrem schlechten Catwalk, sondern auch mit ihrer schlechten Performance vor Starfotograf Ranking.

Für reichlich Lacher sorgte hingegen eines der Bilder des Fotoshootings mit Heidi und Ranking. Auf einem der Bilder, das durch den Sender auf Instagram und Facebook veröffentlicht wurde, sind zwar sechs Mädchen, aber nur elf Beine zu sehen. Schuld daran ist wahrscheinlich eine Photoshop-Panne, die beim nachträglichen Einsetzen von Heidi Klum in das Foto passiert ist. Ein lustiger Fehler, der aber jedoch vollkommen menschlich ist.

Wir sind in jedem Fall gespannt, wie es am Donnerstag weitergeht – und ob Soulin und Liliana sich ein weiteres Wortduell liefern. Der Zickenkrieg ist in jedem Fall eröffnet.

Bild: Heidi Klum / Instagram und Shutterstock

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.